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Musik vom Mittelrhein Drucken E-Mail
Musik vom Mittelrhein, die Notenreihe der Arbeitsgemeinschaft für mittelrheinische Musikgeschichte e. V., bringt Erstausgaben, moderne Neuausgaben und Faksimiledrucke unbekannten musikalischen Repertoires.

Die vorgelegten Kompositionen haben einen geografischen Bezug zur Mittelrhein- und Rhein-Main-Region. Ihre Edition soll sowohl der musikalischen Praxis dienen als auch der Musikwissenschaft neue Quellen erschließen.

Wenn nicht anders vermerkt, erhalten Sie bei Kammermusik neben der Partitur einen vollständigen Stimmensatz. Aufführungsmaterial für Orchestermusik ist leihweise beim Are Musik Verlag zu haben. Die Notenausgaben sind über den Musikalienfachhandel erhältlich.

Band 1
Lieder Mainzer Komponisten der Goethezeit
Hrsg. von Günter Wagner

Der Band enthält auf 146 Seiten 75 Lieder mit Klavierbegleitung von zehn Komponisten (von Kerpen, Sterkel, von Hatzfeldt, Righini, von Dalberg, von Hettersdorf, Hoffmann, von Rieff, von Klein und Ganz) sowie ausführliche biografische Anmerkungen. Inzwischen in zweiter Auflage erschienen.

Band 2
Allemanden, Couranten, Sarabanden und Neue Allemanden, Couranten und Sarabanden
Zwei anonyme Sammlungen für Spinett (1672 und 1674)
Hrsg. von Christian Meyer
Mit ausführlicher Einleitung in deutscher und französischer Sprache

Es handelt sich um eine Edition zweier Sammlungen für Spinett aus der Musikabteilung der Hessischen Landes- und Hochschulbibliothek Darmstadt (Ms. 17 und 18). Die Sammlungen hatten pädagogischen Charakter und werden mit der Lautenmusik in Verbindung gebracht, die am Darmstädter Hof gepflegt wurde. Man nimmt an, dass sie in Darmstadt selbst, das heißt im Umfeld des Landgrafen Ludwig VI., verfasst wurden; die im Titel angegebenen Jahreszahlen 1672 und 1674 legen die Entstehung auf diese Zeit fest. Was die Musik betrifft, so ist die Zusammenstellung der beiden Bände in einer Zeit anzusiedeln, in der italienische Vorbilder sowohl die Oper als auch die Kirchenmusik bestimmen. Wenngleich der Darmstädter Hof auf diese Weise den italienischen Einflüssen besonders offen gegenübersteht, so macht sich doch im Lauf der 1660er-Jahre unter der Herrschaft Ludwig VI. eine Vorliebe für französische Musik bemerkbar. Die beiden Faszikel aus Darmstadt gehören zu den wenigen Sammlungen von Klaviermusik, die explizit auf die Quelle der Lautenmusik hinweisen. Die vorliegende Ausgabe erscheint mit Genehmigung der Hessischen Landes- und Hochschulbibliothek Darmstadt.

Band 3
Friedrich Lux
Streichquartett d-Moll op. 58
Hrsg. von Wolfgang Birtel, mit einem Vorwort von Günter Wagner

Friedrich Lux gehörte zu den profiliertesten Musikern des südwestdeutschen Raumes. Lux wurde 1820 im thüringischen Ruhla als Sohn eines Lehrers und Organisten geboren. Ersten Musikunterricht erhielt er durch den Vater, später durch Friedrich Schneider in Dessau. Im Sommer 1841 erhielt Lux die Stelle eines Musikdirektors am Dessauer Hoftheater, die er bis 1851 innehatte. Lux folgte 1851 einem Ruf als Kapellmeister an das Mainzer Stadttheater. Höhepunkt seiner musikalischen Karriere wurde das Jahr 1864, als er zum Musikdirektor der "Mainzer Liedertafel" berufen wurde. Ein fortschreitendes Augenleiden zwang ihn 1891, sein Dirigentenamt niederzulegen. Nahezu völlig erblindet, verstarb er 1895 in Mainz. In seinem kompositorischen Schaffen bildet die Kammermusik eine zahlenmäßig kleine, aber künstlerisch beeindruckende Gruppe, die, aus einem Klaviertrio in cis-Moll (ohne op.) sowie den Streichquartetten op. 58 (d-Moll), op. 87 (C-Dur) und op. 95 (g-Moll) besteht. Unter diesen ist das d-Moll-Quartett, das 1877 anlässlich einer Preisausschreibens des Florentiner Streichquartetts von Jean Becker entstand, besonders hervorzuheben. Zurecht erhielt es von den prominenten Juroren Johannes Brahms und Robert Volkmann den ersten Preis. Das Florentiner Quartett war es auch, das sich in der Folgezeit unermüdlich für das Werk einsetzte und zu seiner Verbreitung wesentlich beitrug. Lux' groß angelegtes Quartett gehört sicherlich zu jenen Beispielen der spätromantischen Epoche, die trotz deutlicher Einflüsse von Beethoven und Schubert eine bemerkenswerte Eigenständigkeit aufweisen. Die hier vorgelegte Partiturausgabe des Quartetts beruht auf dem 1882 erschienen Erstdruck des Stimmensatzes aus der Edition Peters, Leipzig (Pl.-Nr. 5962). Die autographe Partitur ist verschollen.

Band 4
Jan Zach
Missa solemnis in D-Dur für Soli, Chor und Orchester
Hrsg. von Norbert Hein

Missa Solemnis in D-Dur, Dedicata Divo Angelo Custodi, für Soli (Sopran, Alt, Tenor, Bass), Chor (Sopran, Alt, Tenor, Bass), zwei Violinen, Viola, zwei Hörner in D, Violone und Basso continuo. Spieldauer 22'.

Band 5
Friedrich Lux
Missa brevis et solemnis B-Dur, op. 72
Hrsg. von Wolfgang Birtel, mit einem Vorwort von Günter Wagner

Partitur, Orchesterstimmen und Klavierauszug mit überlegten Soli und Chorstimmen von Michael Millard
Friedrich Lux gehörte zu den profiliertesten Musikern des südwestdeutschen Raumes. Lux wurde 1820 im thüringischen Ruhla als Sohn eines Lehrers und Organisten geboren. Ersten Musikunterricht erhielt er durch den Vater, später durch Friedrich Schneider in Dessau. Im Sommer 1841 erhielt Lux die Stelle eines Musikdirektors am Dessauer Hoftheater, die er bis 1851 innehatte. Lux folgte 1851 einem Ruf als Kapellmeister an das Mainzer Stadttheater. Höhepunkt seiner musikalischen Karriere wurde das Jahr 1864, als er zum Musikdirektor der "Mainzer Liedertafel" berufen wurde. Ein fortschreitendes Augenleiden zwang ihn 1891, sein Dirigentenamt niederzulegen. Nahezu völlig erblindet, verstarb er 1895 in Mainz.

Die Reihe wird fortgesetzt.

 
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